Eine Terrasse wird unmittelbar auf der gleichen Ebene des Hauses angebaut. Zwischen Terrassenanbau und Garten findet ein ebenerdiger Übergang statt. Eher selten wird durch mehrere Stufen oder eine kleine Rampe der Übergang höher oder tiefer gelegt.

Welche Terrassenform passt am Besten?

Entscheidend ist die Frage, für welche Zwecke wird der Terrassenplatz benötigt. Diese Entscheidung beeinflusst das weitere Vorgehen. Bei einem sehr großen Grundstück besteht die Möglichkeit, mehrere Terrassenplätze zu platzieren. Eine Terrasse direkt zwischen Wohnbereich und dem Garten; eine weitere zwischen Küche und Vorgarten und eine Dritte vom Büro aus in den Garten. Im Garten selbst kann eine Weitere platziert werden. Ein großes Grundstück lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten zu.

Eine Veranda wirkt besonders attraktiv. Diese wird in der Regel mit einer Überdachung gebaut. Die Veranda befindet sich im Eingangsbereich des Hauses. In der Regel wird hier der Besuch empfangen. Die Terrassenform lädt hingegen zum Chillen und gemütlichen Zusammensein ein. Eine Veranda wird in der Regel aus Dielen oder Holz gebaut. Ein Dachgarten ist eine schöne Alternative. Der Dachgarten wird gerne Dachterrasse genannt. Eine Dachterrasse befindet sich auf einem Flachdach. Ob sie eher Dachgarten oder Dachterrasse genannt wird, hängt letztlich von der Bepflanzung ab. Sie wird auf jeden Fall der Terrassengruppe zugeordnet. Eine Dachterrasse erfordert auf jeden Fall eine Baugenehmigung. Dabei spielt die Statik des Hauses eine Rolle. Zur Überprüfung sollte ein Architekt zu Rate gezogen werden.

Ein Erker kommt wieder in Mode. Es handelt sich dabei um einen Vorbau der Fassade. Er zieht sich über mehrere Stockwerke. Ist die Front verglast, werden die Räume optisch vergrößert. In einem Erker befindet sich gerne eine Sitzgruppe. Es entsteht das Gefühl mit der Natur zu verschmelzen. Terrassenhäuser besitzen einen Stufenanbau. Wichtig ist der wasserdichte Aufbau. Der Schutz vor Wasserschäden und Schimmel ist elementar wichtig. Bei dieser Bauart ist auf eine Wärmedämmung zu achten. Auf jeden Fall ist es ein äußerst gemütlicher Sitzplatz im Garten.

Die Gartenterrasse kann frei im Garten platziert werden. Diese Form steht im Garten erhöht und wird in der Regel aus Holz gebaut. Sie wird eckig, länglich oder rund gebaut. Wichtig ist bei der Gartenterrasse, dass die Proportionen stimmen im Verhältnis zum Garten.

Der passende Terrassenbelag

Es gibt viele Möglichkeiten, je nach Terrassenform. Holz, Beton und Naturstein werden gerne verwendet. Auf jeden Fall soll es ein geeignetes Outdoormaterial sein. Einheimische Hölzer werden aus ökologischer Sicht gerne als Belag verwendet. Sie sind in der Regel günstiger als tropische Hölzer. Das Douglasienholz ist durch seine einfache Verarbeitung sehr beliebt. Es ist resistent gegen Feuchtigkeit und Pilze. Es sollte jedoch nicht direkt auf der Erde verbaut werden. Es ist witterungsbeständig und besitzt eine gute Haltbarkeit. Eichendielen hingegen können nach Verlegung ausbluten. Die Gefahr besteht, dass Inhaltsstoffe austreten.

Tropenhölzer sehen attraktiv aus und sind pflegeleicht. Sie werden jedoch im Regenwald abgeholzt, was für das ökologische Gleichgewicht immer mehr zum Problem wird. Gefragt ist das Bangkiraiholz. Es ist wetterfest und stammt aus Indonesien. Bei diesem Holz kann es ebenso zu Ausblutungen der Holzinhaltsstoffe kommen. Des Weiteren ist es möglich, dass es zu Absplitterungen beim Verlegen kommt. Sehr witterungsbeständig ist das aus Südamerika stammende Massarandubaholz. Durch die Holzölbehandlung ist kaum Pflege notwendig.

Bei der Gestaltung mit Pflastersteinen oder Klinker sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Der Trend geht aktuell auf Steinterrassen. Neben Schieferplatten gibt es die mediterranen Travertinplatten. Mit diesen Platten kehrt die Urlaubsstimmung zu Hause ein. Granitplatten hingegen verkörpern mehr den Purismus. Wer es etwas pompöser liebt, verwendet Marmorplatten, dabei ist darauf zu achten, dass die Platten nicht zu sehr dominieren. Robust sind Betonplatten und unkompliziert in der Pflege. Mittlerweile gibt es etliche Varianten auf dem Markt für eine schöne Terrasse.